Projektseite Gesamtkonzept Elbe

Verkehr

Die Elbe zwischen der deutsch–tschechischen Grenze und Hamburg verbindet im Seehafenhinterlandverkehr die Wirtschaftszentren in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Thüringen und Tschechien mit dem Hafen Hamburg bzw. mit dem westdeutschen Binnenwasserstraßennetz.

Die Elbe ist Bestandteil des TEN-T-Kernnetzes und liegt im TEN-T-Korridor „Orient-East-Med“ – und kreuzt den TEN-T-Korridor „North Sea-Baltic“. Sie ist damit eine Wasserstraße im Focus der Europäischen Union. Für die Tschechische Republik ist die Elbe der einzige Zugang zum europäischen Wasserstraßennetz.

Wegen der für den Elbe-Raum überproportionalen Bedeutung des Magdeburger Hafens für den Güterumschlag einerseits (über 85 % des Gesamtumschlags in Gütertonnen an der Elbe) und seiner Lage im Wasserstraßennetz andererseits (Anbindung an Kanalsystem und Elbe) ist die Elbe in verkehrlicher Hinsicht zwischen dem Wehr Geesthacht und der tschechischen Grenze in die Abschnitte

  • unterhalb des Hafens Magdeburg (Geesthacht - Magdeburg) und
  • oberhalb des Hafens Magdeburg (Magdeburg  - D/CZ Grenze)

zu untergliedern.

Auf der Elbe werden oberhalb und unterhalb von Magdeburg jährlich bis zu 1 Mio. t Güter transportiert, dabei ist die besondere Bedeutung der Containertransporte hervorzuheben. Allerdings wird die Binnenschifffahrt während immer wieder eintretender Niedrigwasserphasen an punktuellen Fehlstellen beeinträchtigt. 

Die Verbesserung der Fehlstellensituation ist ein wesentlicher verkehrlicher Bestand des Gesamtkonzeptes Elbe.

Detaillierte Informationen sind in den Dokumenten Ist-Aufnahme und  Ist-Analyse (für das Arbeitspaket Verkehr) enthalten.